OpenBikeSensor zu Gast im "Achter"

Zum internationalen Tag des Fahrrads (03.06.) hatte sich Thomas Albrecht, Fahrrad-Enthusiast aus Esslingen am Neckar und Moderator beim Freien Radio Stuttgart, einen Abstandsmesser von uns geliehen. Aus seiner Begeisterung für diesen Testlauf heraus lud er (unter anderen) Franziska zum Fahrrad-Magazin ein.

Achter, das Fahrrad-Magazin für Stuttgart und Umgebung

Ein Mal monatlich geht im Freien Radio Stuttgart das Fahrrad-Magazin “Achter” auf Sendung. Es ist ein Kessel “Buntes” zum Thema Fahrrad aus Berichten, Gesprächen mit Akteuren und viel Musik.

In der Juni-Ausgabe, stellt das Team zum Einen das “Radbündnis Filder” vor [ ab 0'41'' ]. Hier diskutieren Evelyn Sindermann und Thomas die typischen Probleme, die sich an Gemarkungsgrenzen in Sachen Fahrrad-Infrastruktur ergeben. Evelyn berichtet, wie das Aktionsbündnis vorgeht und erste Erfolge in Aussicht stehen.

Anschließend fasst Constanze die zentralen Resultate der Mitmach-Aktion “Besser Radfahren” des SWR und des Klimabündnisses zusammen [ 11'45'' ]. Bei dieser Aktion wurden die Rückmeldungen von über 10.000en Radfahrenden von Experten der Hochschule Karlsruhe ausgewertet. Die Daten stehen anonymisiert für eigene Auswertungen zur Verfügung: Download Ergebnisse der Mitmach-Aktion #BesserRadfahren.

Alle Beiträge des SWR zur Aktion findet Ihr unter www.swr.de/radfahren.

Der dritte Teil des “Achter” [ab 13'33''] widmet sich dann dem OpenBikeSensor. Thomas unterhält sich mit Franziska Köppe über das zivilgesellschaftliche Forschungsprojekt. Sie sprechen über die Vision, die Franziska dabei vor Augen hat, über den aktuellen Stand und wohin die weiteren Entwicklungen gehen könnten. Sie diskutieren objektive und subjektive Sicherheit im Straßenverkehr. Sie hinterfragen geeignete Strategien, nicht zu eng überholt zu werden. Und wie individuelle wie kollektive Forschungsvorhaben in Familien, in Schulen oder beim Arbeitgeber aussehen könnten.

Zu hören ist das Gespräch via freie-radios.net unter “Achter” Juni 2021.

Viel Spaß beim Hören!

Der OpenBikeSensor im Deutschlandfunk

Bereits am 09. Mai 2021 gab es einen Beitrag über den OpenBikeSensor in der Sendung Netzbasteln im Deutschlandfunk Nova. Der Deutschlandfunk-Nova-Reporter Moritz Metz hat selbst einen OpenBikeSensor zusammengebaut und diesen “live” auf einer Bundesstraße in Brandenburg getestet.

Der ganze Beitrag findet sich auf deutschlandfunknova.de. Auch auf Twitter hat Moritz Metz fleißig über den OpenBikeSensor berichtet.

Wir freuen uns sehr über diesen Beitrag.

Das Projekt OpenBikeSensor im Ersten

Am 26. März 2021 hat die ARD im Magazin „Brisant” einen Beitrag des SWR zum Thema Überholabstände zu Radfahrenden ausgestrahlt, mit dabei unser Projekt.

Der Beitrag beginnt mit erschreckenden Bildern von Überholvorgängen um das Problem zu verdeutlichen. Als Beispiel wird die auch uns bekannte Strecke im Stuttgarter Kaltental gezeigt.

Das Projekt OpenBikeSensor und unser Überholabstandsmesser werden dann als Teil der Lösung vorgestellt.

Wir freuen uns sehr über diesen gelungenen Beitrag. In den Tagen nach der Ausstrahlung kammen immer mehr neue Mitglieder in den Slack, die durch diese öffentliche Aufmerksamkeit von OpenBikeSensor erfahren haben, und nun Teil der immer weiter wachsenden Community geworden sind.

Den ganzen Fernsehbeitrag haben wir hier eingebunden, und auf swr.de dazu gibt es dazu auch noch einen schriftlichen Artikel.

OpenBikeSensor goes LGPL

Als Open-Source-Projekt freuen wir uns, bekanntgeben zu können, dass wir uns auf eine gemeinsame Lizenz für unsere bestehenden und zukünftigen Software-, Design- und Dokumentationswerke geeinigt haben.

Nach langer Diskussion hat sich die Community über die Grundsätze einer freien und quelloffenen Arbeit verständigt, die das Projekt hoffentlich lange begleiten werden.

Freier Zugang zu Information sowie deren freie Verwendung ist ein Grundsatz, der uns allen sehr wichtig ist. Daher stand auch nie wirklich zur Diskussion, eine Open-Source-Lizenz für unsere Werke zu wählen.

Wir haben uns gemeinsam entschieden, unsere Software-Projekte und Hardware-Designs sowie die begleitende Dokumentation unter den Bedingungen der GNU Lesser General Public License zu veröffentlichen.

Diese Lizenz entspricht unseren Wünschen nach folgenden Eigenschaften:

  • Alle dürfen die Werke verwenden, für private, öffentliche, kommerzielle und alle weiteren Zwecke. Wir schränken die Freiheit der Nutzung nicht ein.
  • Alle dürfen die Werke weiterentwickeln, sofern die Weiterentwicklung unter der gleichen Lizenz weiter veröffentlicht wird. In der Regel erfolgt dies durch Rückführen der Änderung ins Originalprojekt, worüber wir uns sehr freuen.
  • Eine kommerzielle Nutzung der Werke ist erlaubt, unter den Bedingungen der Lizenz. Wir haben den starken Wunsch, dass Unternehmen, die unsere Werke nutzen, auch unserem Grundsatz freier Daten folgen, und erhobene Daten in Form von Open Data veröffentlichen bzw. in unsere Veröffentlichungen integrieren.
  • Die Entwicklung von Werken, die unsere Werke beinhalten oder integrieren, ist erlaubt. Wir erzwingen mit der LGPL keine Verwendung einer bestimmten Lizenz, wünschen uns aber natürlich auch hier freie Lizenzen.

Sind das nicht unnütze Hürden?

Es mag unintuitiv erscheinen, doch eine Lizenz für die Bestandteile eines Projekts wie unseres ist keine Hürde für Menschen, die sich beteiligen wollen – im Gegenteil! Ohne richtige Lizenz greift nämlich einzig und allein das Urheberrecht, das die Nutzung oder Veränderung ohne Erlaubnis grundsätzlich verbietet. Dank einer Lizenz haben alle einen fest definierten Handlungsspielraum. Mit einer Open-Source-Lizenz speziell einen besonders großen. Alle wissen, was sie tun dürfen.

Die Freiheit von Informationen und Werkzeugen (frei, nicht kostenlos!) ist ein gesellschaftliches Gut, das wir fördern wollen. Dazu kommen viele strategische Vorteile, die Open-Source-Projekte genießen, die es voranbringen.

Wenn du mehr zum Thema Open Source, Freiheit von Software und Informationen wissen möchtest, schau dich doch einmal bei der Free Software Foundation um.

Werde auch du auch Teil des OpenBikeSensors! Dank Open-Source-Lizenz ist das einfach und unkompliziert möglich.